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Schraubstock-Archiv: AUS-gefeilte Texte

Paillettenstaub und Patina

Es ist so eine Sache mit den ersten Malen. Man kennt sich ja nicht aus, weiß nicht, wie es geht. Da neigt man dazu, den Erfahrenen zu glauben. Den Verführern, die unermüdlich sanft ins Ohr säuseln: "Nimm, das macht dich glücklich. Das ist neu! Ist das nicht schön? Hol es dir, du brauchst es", raten sie. "Ohne zu bleiben ist gar nicht schick. Und wer nicht schick ist, bleibt allein."

Ich habe auf sie gehört. Ich habe es ihnen geglaubt...
 
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Eine Liebe im Konjunktiv

Welch ein schönes Paar hätten diese beiden abgeben können. Sie, eine Naturschönheit mit langem wallenden kastanienbraunem Haar, mit bernsteinfarbenen Augen, Grübchen, die sich mit ihrem Lächeln öffneten und alle Herzen in die Tiefe rissen und einem Kirschenmund, wie ihn Maler nicht schöner abbilden könnten. Das Herz am rechten Fleck, wie überhaupt alles an ihr am rechten Fleck zu sein schien, wohlproportioniert und alles andere als anbiedernd. Er, ein stattlicher junger Mann mit ebenmäßigen Zügen, ohne die verpönten B’s, Brille, Bart und Bauch...
 
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Olaf Nägele, 2007